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Olympiapark

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Olympiapark München GmbH
Spiridon-Louis-Ring 21
80809 München

Olympiapark

Für die Olympischen Sommerspiele 1972 war der Olympiapark in München der Hauptaustragungsort und wurde extra zu diesem Zweck errichtet. Bis heute finden auf dem 850.000 m2 großen Parkanlage, viele Veranstaltungen statt.

Das gesamte Gelände gliedert sich in vier verschiedene Bereiche: Olympiagelände mit dem Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiaturm, das Olympische Dorf, die Olympia-Pressestadt und den Olympiapark.

Das Olympische Dorf und die Olympia-Pressestadt sind heute Wohngebiet. Teile der Olympia-Pressestadt gehören zum Olympia-Einkaufszentrum.

Olympiastadion

Das Olympiastadion war Hauptort der Olympischen Sommerspiele von 1972 und bis 2005 Heimatstation der beiden Münchner Fußballvereine FC Bayern München und TSV 1860 München. Bemerkenswert und auffallend ist bis heute die freihängende Zeltdachkonstruktion des Stadions. Sie besteht aus Stahlmasten die durch lichtdurchlässiges Plexiglas miteinander verbunden sind. Diese Konstruktion zieht sich auch über die Olympiahalle und die Olympia-Schwimmhalle. Der Architekt war Frei Otto.

Während der Olympischen Sommerspiele 1972 bot das Stadion bis zu 100.000 Sitzplätze. Heute sind es noch zwischen 63.000 und 69.000. 2010 und 2011 wurde das Olympiastadion umfangreich renoviert.

Olympiaturm

Neben der Olympia-Schwimmhalle und dem Olympiastadion steht der Olympiaturm. Es ist der Fernsehturm der Stadt München, der schon 1968 eröffnet wurde. Als klar war, dass die Olympischen Sommerspiele 1972 nach München kommen, wurde das Olympiagelände um den Turm herum konzipiert. Der Turm misst bis zur oberen Aussichtsplattform 192 m Höhe.

Im Innern des Olympiaturms gibt es mehrere Aufzüge, deren Fahrt bis zur Besucherplattform etwa 30 Sekunden dauert. Des Weiteren gibt es Aussichtsplattformen auf mehreren Ebenen von 185m bis 192m, eine Bar mit Kiosk und das Rockmuseum. Eine weitere Sensation ist das Drehrestaurant des Olympiaturms auf 182m. Kaum merkbar dreht sich dieser Teil des Olympiaturms um seine eigene Achse und präsentiert so dem Besucher neben moderner Küche einen grandiosen 360°-Ausblick auf München und das Umland. Bei guter Wetterlage ist der Ausblick auch von allen anderen Aussichtsplattformen ein Spektakel, wenn die ganze Alpenkette dem Besucher zu Füssen liegt.

Zur Geschichte

Bis 1938 befand sich auf dem heutigen Gelände des Olympiaparks der Flughafen München-Oberwiesenfeld. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 wurde das Gelände von der Luftwaffe genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand hier einer der Trümmerschuttberge der Stadt München. Aus der kriegszerstörten Stadt wurde hier nach und nach der Schutt der vielen zerstörten Gebäude abgeladen.

1968 begannen die Arbeiten für die Errichtung des Olympiaparks, nach Plänen des Stuttgarter Architekturbüro Behnisch & Partner. In dieser Zeit mussten Unmengen des Trümmerschüttgutes bewegt werden, um die heutige künstlich angelegte hügelige Landschaft des weiläufigen Parks zu modellieren. Beispielsweise wurden während der Bauarbeiten über 3000 Bäume im Olympiapark gepflanzt und fast 70.000 qm Rasenfläche verarbeitet, schließlich war das Motto der Olympischen Sommerspiele 1972 „Olympische Spiele im Grünen“. Des Weiteren wurden in dieser Zeit die Infrastruktur, also Straßen und U-Bahnanbindung an das Gelände erweitert und ausgebaut.

Einen Schatten warf das Attentat bei den Olympischen Sommerspielen am 5. September 1972 auf die grüne Oase. Im Olympischen Dorf wurden damals elf Mitglieder des israelischen Teams als Geiseln genommen. Insgesamt starben nach einem Befreiungsversuch auf dem nahegelegenen Flughafen Fürstenfeldbruck 17 Menschen.

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